Heimat Großalmerode


Dieses Heimatlied wurde von einem Großalmeroder Georg Ziegler verfasst, der 1924 als junger Mensch nach Brasilien auswanderte. Seine Liebe zur alten Heimat, seine große Sehnsucht, aber auch seine guten Kenntnisse von Wald und Flur in der Heimat kommen in den folgenden Versen so recht zum Ausdruck.

 

O Städtchen dort im Hessenland,
das Berge rings umfassen.
wie knüpft mich der Erinnerung Band
an dich und deine Gassen!
Auch deine Wälder sind so schön,
wie kann man sich darin ergeh´n:

Heimat Großalmerode!

 

Großalmerode, ach wie schlägt
mein Herz vor inn‘rer Freude!
Wie findet doch mein Aug‘ und Sinn
bei dir so schöne Weide
am Berg und Tal, an Wald und Feld,
dass ich möcht rufen in die Welt:

Heimat Großalmerode!

 

O Fahrbach dort im schönen Tal
mit deinen frischen Quellen,
klar wie Kristall und kalt wie Eis,
es tummeln sich Forellen.
Aus dir so manches Rehlein trinkt
dein Wasser, welches murmelnd singt:

Heimat Großalmerode!

 

Auch an die Johnsbach denk ich gern,
 an Schwarzenberg und Kluse,
manch‘ Schritt und Tritt hab‘ ich getan
auf euch mit Kinderfuße.

In Wiesen dort und Gärten grün
sieht man die schönsten Blumen blühn:

Heimat Großalmerode!

 

Wie herrlich ist der Bilstein dort
mit seinen stolzen Bäumen,
mit seinem Turm, so wunderschön,
dort möcht ich stehn und träumen,
möcht träumen aus der Jugendzeit
von meiner Heimat, ach so weit:

Heimat Großalmerode!


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