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glueck
Zeche Hirschberg
Tafel Oststrasse

Bild 1: Glück Auf, Standort: Laudenbach

Bild 2: Zeche Hirschberg

Bild 3: Tafel Oststraße

Technisch- Historischer Lehr- und Wanderpfad

 

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Technisch-Historischer Lehr- und Wanderpfad

Grossalmerode

 

Auf den Spuren der Vergangenheit

 

Der Technisch-Historische Lehr- und Wanderpfad ist eine hochinteressante Zeitreise durch die wirtschaftliche Entwicklung unserer geschichtsumwobenen Stadt. Durch den Reichtum an Bodenschätzen hatte Großalmerode eine bedeutende Rolle in der Herstellung von Glas, Keramik und Alaun.

 

Der Technisch-Historische Lehr- und Wanderpfad verfolgt den Ansatz, sichtbare Spuren der Industriekultur zu erläutern und unsichtbare in das Gedächtnis zurückzurufen. Er will die Verflechtung zwischen Naturraum, industrieller Entwicklung und kultureller Identität aufzeigen. Als Ergänzung zur musealen Präsentation im Glas- und Keramikmuseum Großalmerode führt er zu Gebäuden und Orten ehemaliger Produktion und Förderung. Die Tafeln geben an den einzelnen Stationen detaillierte Auskunft über die Produktionsstätten und ihren geschichtlichen Verlauf…

 

Routenbeschreibung

 

„Hirschbergroute“ 14 Kilometer, „Gelstertalroute“ 11 Kilometer

Ausgangspunkt und Ziel ist das Glas- und Keramikmuseum, Kleiner Kirchrain 3.

  • Die Route führt an der Bushaltestelle „Speckplatz“ vorbei und der Straße „In den Steinen“ folgend aus der Stadt hinaus. Noch vor dem Ortsausgang treffen Sie hinter der ansteigenden Linkskurve auf die 1. Station: „Ehemaliger Faulbachschacht“.
  • Sie folgen weiter auf dem separaten Fußweg den leicht ansteigenden Verlauf der Straße. Vor dem Ortsteil „Faulbach“ zweigt nach links ein etwa 200 Meter langer Stichweg ab, über den Sie zur 2. Station: „Wasserstollenmundloch“ gelangen.
  • Dieses kurze Stück des Weges gehen Sie wieder zurück und folgen der Route in den Ortsteil Faulbach. Unmittelbar hinter der Bushaltestelle, wo die Route nach links abzweigt, treffen Sie auf die 3. Station: „Siedlung Faulbach“.
  • Folgen Sie nun der Route, die Sie gemeinsam mit dem Rundweg 19 bis zur Ortsmitte Epterode führt. Hier zweigt an der Kreuzung in der Ortsmitte nach links ein 150 Meter langer Stichweg zur Station 6: „Epterode Bühlchen“ ab.
  • Wieder zurück an der Kreuzung müssen Sie sich entscheiden zwischen der „Hirschbergroute“ oder „Gelstertalroute“.

 

Weiter auf der „Hirschbergroute“
  • Sie überqueren die Kreuzung und folgen der Hautstraße am Sportplatz vorbei in die Siedlung „Am Holzrain“. Hier treffen Sie zunächst auf die Station 5: „Schneiderkreide“ und am Ende der Siedlung auf die Station 4: „Bahnhof Epterode“. Nach links führt die Route auf dem Rad- und Fußweg bis nach Rommerode. Vorbei an dem Werk „Vesuvius“ treffen Sie an der letzten Werkshalle auf die Station 8 „VGT in Rommerode“.
  • Weiter zur Ortsmitte und rechts an der Kirche vorbei folgen Sie 200 Meter der „Friedrichsbrücker Straße“ und zweigen nach rechts ab in die „Hirschbergstraße“. Diese steigt deutlich an und die Route führt am Ende nach links in die Straße „Zeche Marie“. An dieser Straße steht, am Haus Nr. 8 vorbei, etwas zurückgesetzt die Station: „Bismarkstollen“.
  • Sie folgen der Straße „Zeche Marie“ bis zum Ende. Hier zweigt die Route nach rechts ab und führt aus dem Ort hinaus. Nach 350 Meter treffen Sie im freien Feld auf einen Querweg, dieser zweigt nach rechts ab und bereits nach 50 Meter wieder nach links. Nun verläuft die Route mit geringen Höhenunterschieden westlich um den 643 Meter hohen Hirschberg herum.
  • Nach 1.500 Meter treffen Sie oberhalb von Wickenrode auf den Wohnplatz „Ringenkuhl“. Der Weg führt in östliche Richtung gleich wieder aus dem Ort hinaus. Er zweigt nach rechts ab, vorbei am „Reiterhof Hirschberg“ zur Station 9: „Hof Hirschberg“. In einem Linksbogen um den Reiterhof herum führt die Route gemeinsam mit dem Rundweg 12 hinab nach Großalmerode.
  • Nach 800 Meter treffen Sie auf einen Weg, an dem die Route nach links abzeigt. Doch hier führt zunächst ein 100 Meter langer Stichweg nach rechts zur Station 13: „Lengemannschacht“. Wieder zurück führt der Weg hinab bis an das Tor der Firma „August Gundlach“ zur Station 12: „Schmelztiegelherstellung“. Die Route verläuft nun auf der Bahnhofstraße, an dem ehemaligen Bahnhofsgebäude vorbei hinab in die Stadtmitte und zurück zum Glas- und Keramikmuseum.

 

Die Gelstertalroute
  • Von der Kreuzung in der Ortsmitte Epterode folgen Sie der ansteigenden Dorfstraße in östliche Richtung. Nach 700 Meter haben sie den Ort und den letzten Bergrücken hinter sich gelassen und Ihnen bietet sich ein fantastischer Blick über das 200 Meter tiefer liegende Tal auf den 754 Meter hohen „Meißner“.
  • Die Route führt hinab nach Laudenbach und am ehemaligen Bahnhof treffen sie auf die Station „ehemaliger Bahnhof Laudenbach“. Nun durchqueren Sie den Siedlungsbereich in südliche Richtung und treffen beim Sportplatz auf die nächste Station „Alte Zeche“. Von dort in Richtung Meißner bis auf die Hauptstraße und diese nach links folgend über die Kreuzung in der Ortsmitte hinweg bis zur Bushaltestelle. Danach rechts in den „Mühlenweg“ und Sie verlassen den Ort in Richtung Uengsterode.
  •  800 Meter außerhalb der Ortslage treffen sie auf die Station „An der Rutsche“. Die Route führt weiter durch Uengsterode und nach dem Überqueren der Hauptstraße verlassen Sie den Ort mit einem leichten Anstieg zum ehemaligen Haltepunkt der Bahn und finden hier die Station „Eisenbahnviadukt“.
  • Über eine alte Brücke überqueren Sie die ehemalige Bahnlinie und es geht leicht bergab bis zur Bundesstraße 451. Hier zweigen Sie rechts ab und überqueren die Gelster und dann geht es gleich nach links in den Wald hinein. Nach 500 Meter links den Berg hinab, an dem Werk „Vesuvius Becker & Piscantor“ vorbei und weiter der Gelster entgegen bis in die Stadt Großalmerode und zurück zum Glas- und Keramikmuseum.