Eigentlich wollten die Freundinnen Ingrid und Karin auf der Scheidquelle Üller spielen. Doch Rektor Adolf Häger lässt die jungen Damen nachsitzen und kommt dabei auf sein Lieblingsthema: Die Großalmeröder Gläsner-Zunft.
Schnell lassen sich die beiden Schülerinnen von der heimatlichen Geschichte fesseln und lassen sich von ihrem Rektor in eine längst vergangene Zeit entführen, in die letzten Jahre des 16. Jahrhunderts....
Wie jedes Jahr versammeln sich alle Gläsner zu Pfingsten, um Gericht zu halten. Selbst von aus dem weiten Schweden oder Böhmen reist man nach Großalmerode. Doch dieses Mal kann der Bundesmeister Franz Gundelach keine guten Nachrichten weitergeben. Landgraf Moritz ist erbost um seinen lichter werdenden Kaufunger Wald und will daher fast alle Hütten still legen lassen. Was soll nun aus den einst so wohlhabenden Gläsnern und ihren Familien werden? Schon in der letzen Zeit reichte der Verdienst vorne und hinten nicht, sodass man mit Neid auf die Töpfer guckte, die ihre Waren auch über Almerode hinaus gut absetzen.
Als die ersten jungen Burschen schon ihr Bündel schnüren, um die Heimat zu verlassen, kommt dem jungen Töpfer Matthes ein zündender Einfall: Ob im Töpferhandwerk wohl der Schlüssel zu einer sicheren Zukunft für alle Almeröder liegt?
Das Theaterstück „Die Waldgläsner“ in einer überarbeiteten Fassung wird von den Heimatspielern an 5 Aufführungstagen am Freitag, 11.06., Samstag, 12.06, Montag 14.06., Mittwoch 16.06. und Freitag, 18.06. im Rathaussaal aufgeführt.


Bilder 2005 -Besuch aus Boston